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Ein Raubtier im Wandel der Zeit: Die Geschichte des adidas Predator

In diesen Tagen sorgt ein Release für massig Wirbel in der Fußballwelt: Der Predator ist zurück! Gut zweieinhalb Jahre, nachdem das Silo vom Ace abgelöst wurde, kommt es nun also zur Wiedergeburt des Monsters – und damit steigen direkt wieder jede Menge Erinnerungen in den Kopf: Erinnerungen an Legenden wie David Beckham, Zinedine Zidane oder Alessandro Del Piero. Erinnerungen an Traumtore, an verzweifelte Gegner und an Titel ohne Ende. Kurz: Erinnerungen an einen Schuh, der selbst zur Legende wurde.

Seit dem ersten Release vor satten 23 Jahren ist viel passiert. Es liegt also nahe, einen Blick auf die Predator-Geschichte zu werfen:

1994 – adidas Predator

Predator 1994

Der Ur-Predator war revolutionär in seiner Art, denn er sprengte die Grenzen zwischen Form, Funktion und Fußballstyle (auch wenn es diesen Begriff 1994 wahrscheinlich noch gar nicht gab). Seine ikonischen „Zähne“ im Vorderfußbereich sahen nicht nur völlig abgespaced aus, sie sorgten auch für mehr Schusspower, mehr Effet und eine einmalige Ballkontrolle.

 

1995 – adidas Predator Rapier

Predator Rapier 1995

Mit der zweiten Generation bekam der Predator die umklappbare Zunge und damit ein noch markanteres Outfit auf den Leib geschneidert. Darüber hinaus war der Schuh erstmals in drei Colorways erhältlich – auf unserem Bild seht ihr den klassischen Farbmix Schwarz-Weiß-Rot.

 

1996 – Predator Touch

Predator Touch 1996

Ein Jahr nach dem Rapier kam der Predator Touch auf den Rasen. Sein Markenzeichen war die rote umklappbare Zunge (beim Rapier war sie noch schwarz), die eigentliche Innovation lag aber in der Vergrößerung der Schuss-Zonen nach oben und an den Seiten.

 

1998 – Predator Accelerator

Predator Accelerator 1998

Pünktlich zur WM in Frankreich kam der Predator Accelerator raus. Mit seinem asymmetrisch verlaufenden Schnürsystem und der halbtransparenten Außensohle war das Staunen der Fußballwelt garantiert. Am Ende der WM stemmte Zinedine Zidane am den Pokal in den Pariser Nachthimmel – natürlich im Predator Accelerator.

 

2000 – Predator Precision

Predator Precision 2000

Nächstes Turnier, nächster Schuh: Zur EM in Belgien und den Niederlanden brachte adidas den ersten Predator mit wechselbaren Stollen auf den Markt. So konnte man als Spieler ganz spontan auf die Platz- und Wetterbedingungen eingehen, ohne seine Wunderwaffe gegen ein anderes Paar Schuhe tauschen zu müssen. Der Predator Precision war das vorerst letzte Modell mit den markanten Zähnen im Vorderfußbereich. Er machte seinem Namen übrigens alle Ehre – denn mehr Präzision als bei David Beckhams Freistoß 2001 gegen Griechenland geht nicht.

 

2002 – Predator Mania

Predator Mania 2002

Die erste Weltmeisterschaft auf asiatischem Boden war ein ganz besonderes Event – da brauchte es natürlich einen Schuh der absoluten Extraklasse: Der Predator Mania gilt bis heute bei vielen Experten als DAS Modell überhaupt. Mit seinem hochwertigen Obermaterial aus Känguruhleder und der außen angebrachten Fersenschutzplatte stand der Mania für geballte Innovation. Kleines, aber feines Detail: Die umklappbare Zunge ließ sich ab sofort mit einem Gummiband fixieren.

 

2004 – Predator Pulse

Predator Pulse 2004

Mit dem Predator Pulse brachte adidas auch das „Power Pulse System“ auf den Markt: Die innovative Einlegesohle sollte Energieverluste minimieren und für mehr Schusskraft sorgen.

 

2006 – Predator Absolute

Predator Absolute 2006

Der Predator Absolute war adidas‘ Geschenk an die WM im eigenen Land. Das Modell kam mit zwei verschieden schweren Power-Pulse-Sohlen, die man auswechseln konnte. Zinedine Zidane lief im WM-Finale in einer gold-weißen Sonderedition auf den Platz, um seinen letzten großen internationalen Auftritt zu feiern. Unvergessen bleibt sein gechippter Elfmeter, der an Coolness nicht zu überbieten ist – und natürlich die Kopfnuss gegen Marco Materazzi.

 

2008 – Predator Powerswerve

Predator Powerswerve 2008

Wir bleiben bei Zinedine Zidane, denn der Franzose saß bei der Entwicklung des neuen Modells mit im Boot – somit ist klar, dass es hierbei vor allem um mehr Effet und Schusskraft gehen sollte. 🙂

Es entstand das schaumähnliche Smartfoam-Material, das für mehr Power, Effet und eine bessere Ballkontrolle sorgen sollte. Wissenschaftliche Tests haben diese Steigerung sogar belegt.

 

2010 – Predator X

Predator X 2010

Die zehnte Auflage des Predator brach mit der Tradition und servierte uns ein Modell ohne die markante Umklapp-Zunge. adidas wollte damit mehr Ballkontrolle erreichen und weniger Material zwischen Fuß und Ball positionieren. Getragen wurde der Schuh von allerhand Stars, zum Beispiel David Beckham, Robin van Persie, Michael Ballack, Steven Gerrard oder Xavi. Der Predator X war in vielen verschiedenen Colorways erhältlich – unter anderem in einer rot-weißen Farbkombination mit „Drachen-Design“, gestaltet von Mr. Beckham himself.

 

2012 – Predator Lethal Zones

Predator Lethal Zones 2012

Der Predator LZ war das erste Modell mit synthetischem Obermaterial. Die sogenannten „Lethal Zones“ definierten fünf Zonen am Schuh, die relevant für den Spieler sind – so entstand ein wirklich außerordentliches futuristisches Design. 2013 kam die zweite Auflage in knallgrün auf den Markt, getragen von Stars wie Mesut Özil, Angel Di Maria oder Fernando Torres.

 

2014 – Predator Instinct

Predator Instinct 2014

20 Jahre nach dem ersten Release griff adidas zu außergewöhnlichen Maßnahmen: Eine Reihe von Starspielern bekam einen weißen Schuh und bunte Textmarker serviert, anschließend sollte jeder die Punkte markieren, die für sein Spiel mit dem Ball relevant sind. So entstand quasi ein „Lethal Zones“-Konzept 2.0, basierend auf echten Erfahrungen. Ergänzt wurde das Konzept durch den Control Frame, der sich um den Fuß zog und für besseren Antritt sorgte.

 

2017 – Predator 18+

Hiermit endet unsere Reise in die Vergangenheit und wir landen beim brandneuen Predator 18+:

Das flexible adidas Primeknit Obermaterial umschließt deinen Fuß und passt sich ihm perfekt an. Die Boost Technologie in der Sohle ist reaktionsfreudig wie nie zuvor – je mehr du gibst, desto mehr Energie bekommst du zurück. Der sockenähnliche Purecut Vorfußbereich kommt ohne störende Overlays oder Schnürsenkel, dafür mit dem Controlskin Obermaterial, das dir ein Höchstmaß an Ballkontrolle bietet, in jeder Situation.

23 Jahre Erfahrung münden hiermit in einem Schuh der Superlative, den du nicht verpassen solltest.

Und die Reise scheint noch nicht am Ende zu sein …

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